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Wäsche waschen und Corona: Was hilft gegen Viren?

Klarstein WäschetrocknerSeid wir uns in einer Pandemie mit dem neuen Coronavirus Covid-19 befinden, müssen wir unseren Umgang mit Hygiene neu betrachten. Wir wissen mittlerweile, wie wichtig richtiges Händewaschen ist, um Infektionen zu vermeiden. Welche besonderen Maßnahmen sind in Bezug auf hygienische Reinheit von Wäsche zu beachten? Wir erklären, welche Rolle die Temperatur beim Waschen dabei spielt, ob das Kurzprogramm im Waschtrockner hygienische Ergebnisse erzielen kann und wie oft Mundschutzmasken gewaschen werden müssen, um Viren in der Kleidung und auf anderen Textilien unschädlich zu machen.

Mit dem richtigen Waschprogramm Coronaviren unschädlich machen

Wäsche waschen und Corona: Was hilft gegen Viren?Viele Waschmittel versprechen eine besondere Hygiene – leider sind sie wirkungslos, wenn es um das Coronavirus geht. Die darin enthaltenen desinfizierenden Substanzen können sogar Allergien verursachen. Ein normales Vollwaschmittel reicht völlig aus. Wir zeigen stattdessen, wie Sie Ihre Textilien zu Hause im Waschtrockner virenfrei sauber bekommen.

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Eco- oder Sparprogramme sind dafür leider ungeeignet. Dazu sind die Temperaturen zu niedrig oder die Maschinen lassen es nicht zu, diese individuell einzustellen. Wählen Sie stattdessen besser Programme mit Bezeichnungen wie Intensiv, Hygiene oder Anti-Allergie, wenn Sie auf Nummer sichergehen wollen. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Stoffe das auch vertragen. Baumwolle oder Polyester zum Beispiel halten diese Langzeitprogramme gut aus. In der Regel können Sie diese in die Koch- und Buntwäsche geben.

Vor- und Nachteile von Vollwaschprogrammen

  • Ihre Wäsche wird nicht nur garantiert sauber.
  • Sie können auch sicher sein, dass Keime und Viren unter dem andauernden Einfluss hoher Temperaturen nicht überleben.
  • Im Normalfall brauchen Sie kein spezielles Waschmittel.
  • Sie verbrauchen dadurch mehr Energie und nicht alle Fasern sind dafür geeignet.

Tipp: Schütteln Sie schmutzige Wäsche nicht aus. Vermeiden Sie damit eine weitere Ausbreitung des Virus in der Raumluft.

Sollte ich während der Pandemie öfter waschen?

Die Antwort lautet ganz klar: ja. Mundschutzmasken, wie sie in einigen Bundesländern nun vorgeschrieben sind, müssen regelmäßig gereinigt werden. Selbstgenähte Behelfsmasken aus Baumwolle sollten Sie am besten täglich waschen, raten Experten.

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In Haushalten, in denen nachweislich oder möglicherweise an COVID-19 erkrankte Personen leben, waschen Sie die kontaminierte Wäsche am besten separat. Wir empfehlen außerdem, für verschiedene Räume verschiedene Putzlappen zu verwenden. Achten Sie ebenfalls darauf, diese auch regelmäßig zu wechseln.

Tipp: Die Masken trocken lagern. Am besten an der Luft. Feuchte Masken bieten keine ausreichender Schutz mehr vor Übertragung.

Welche Temperatur sollten Sie wählen?

Die Experten sind sich da bezüglich ihrer Empfehlungen noch nicht einig, wenn es darum geht, welche Temperatur beim Coronavirus tatsächlich angemessen ist, um ihre Textilien zu waschen. Schließlich geht es hier nicht nur um die Reinigung Ihrer Textilien, sondern vor allem um Ihre Gesundheit.

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Aber wir wissen aus Erfahrung bereits, dass andere Viren bei hohen Temperaturen erst der Garaus gemacht wird.

Material Grad
Behelfsmasken aus Stoff, Bettwäsche, Handtücher und Unterwäsche 60 Grad
Spezielle Materialien Siehe Etikett
Alle übrigen Textilien 40 Grad

Ein Waschtrockner gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit, da Sie nicht mit der feuchten Wäsche in Berührung kommen. Im anschließenden Trockengang werden auch die letzten Viren vernichtet.

Viren keine Chance geben: Gut und schnell trocknen

Wenn nasse Kleidung und Textilien in der Waschmaschine liegen bleiben, können Keime in nassen Textilien sich schnell vermehren. Besser ist ein Waschtrockner, um Bakterien und Viren keine Chance zu geben, weil Ihre Wäsche im Trockner ständig in Bewegung ist. Durch den Lufteinschluss bleiben die Fasern außerdem angenehm flauschig.

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Bügeltrocken, schranktrocken, sehr trocken?

Den richtigen Trocknungsgrad zu wählen ist entscheidend, damit sich Keime und Mikroorganismen nicht vermehren. Sie wollen keine oder minimal Restfeuchte in Ihren Textilen. Daher wählen Sie ein Programm wie Schranktrocken, bei dem nur wenig nachtrocknen muss.

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Tipp: Beladen Sie die Maschine nicht zu voll, das garantiert optimale Trocknung und vergessen Sie nicht, das Flusensieb zu reinigen.

Sie sind nun optimal vorbereitet

Diese Pandemie verlangt uns besondere Hygiene ab, aber mit den richtigen Maßnahmen und Geräten im Haushalt, können Sie sich und Ihre Familie auch in Zukunft besser vor Bakterien und Viren auf Ihren Textilen schützen.

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Wir fassen noch einmal für Sie zusammen:

  • besser Vollwaschmittel als Hygienereiniger
  • Intensiv, Hygiene oder Anti-Allergie – Programme statt Eco oder Kurzprogramm
  • im Zweifel Wäsche bei 60 Grad waschen aber achten Sie auf das Etikett
  • die Mundschutzmasken täglich waschen
  • schnell trocknen damit sich Viren nicht vermehren

Das Virus hält sich nachweislich noch länger auf Oberflächen. Darum waschen Sie sich auch, nachdem Sie die Wäsche gemacht haben, gründlich die Hände.

Und Ihre Maschine?

Das feuchtwarmes Klima Ihrer Waschmaschine lässt Bakterien und Viren gut gedeihen. Waschtrockner haben im Vergleich zu Waschmaschinen den Vorteil, dass sie nicht zusätzlich das Gerät einmal die Woche bei mindestens 60 Grad im Heißwaschgang laufen lassen müssen, wenn Sie auch Ihre Maschine frei vom Coronavirus halten wollen. Der Trockenvorgang sorgt bereits für ausreichend Hitze und optimalen Schutz vor Virenausbreitung.

Bildnachweise: Adobe Stock / OceanProd, Amazon / Klarstein

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